Harninkontinenz – was ist das eigentlich?

Die International Continence Society definiert Harninkontinenz als jeden unwillkürlichen Harnabgang, d.h. wenn es Betroffenen nicht (immer) möglich ist, Zeitpunkt und Ort der Harnausscheidung zu kontrollieren.

Vorsorge zur Blasenschwäche

Eine Vorsorge oder vorbeugende Maßnahmen sind bei den meisten Formen der Harninkontinenz leider nicht möglich.

Einzig bei der Belastungsinkontinenz kann durch die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur und durch Ausschluss von Risikofaktoren eine gewisse Vorsorge getroffen werden:

  • Vermeiden Sie Übergewicht (Adipositas) durch eine gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten.
  • Vermeiden Sie allerdings Sportarten, die durch ständigen oder periodischen Druck auf die Beckenbodenmuskulatur diese schädigen können, wie z. B. Trampolinspringen.
  • Bei Rauchern kann durch den ständigen Reizhusten bei Raucherbronchitis eine Belastungsinkontinenz entstehen oder verschlimmert werden, das Rauchen sollte eingestellt werden.

Wo finde ich Hilfe?

Bei der Deutschen Kontinenz Gesellschaft (DKG) sind zahlreiche Selbsthilfegruppen organisiert, bei denen Sie Rat und Verständnis für Ihre Beschwerden finden. Hier erfahren Sie auch, welche Ärzte eine Beratungsstelle für Harninkontinenz haben und wo Beckenboden- und Kontinenzzentren in Ihrer Nähe sind.

please select your language:

German