Reizblase – was ist das eigentlich?

Von einer Reizblase spricht der Arzt, wenn Betroffene häufig einen starken Drang zum Wasserlassen verspüren, obwohl die Blase nur sehr wenig gefüllt ist.

Dieser Harndrang geht oft mit krampfartigen Schmerzen im Unterleib, seltener mit Schmerzen (Brennen) beim Wasserlassen einher. Die Betroffenen fühlen sich verunsichert, richten ihr Leben auf die Verfügbarkeit einer Toilette aus, was in der Regel eine starke Einschränkung der Lebensqualität bedeutet.

Langfristig gegen die Reizblase:
Pflanzenpower und das richtige Verhalten

Vorrangiges Ziel ist es, durch die Behandlung mit Goldrutenextrakt die akuten Beschwerden insgesamt zu bessern. Um den quälenden Harndrang aber langfristig zu normalisieren, haben sich einige Verhaltensweisen bewährt:

  • Erhöhen Sie Ihre tägliche Trinkmenge langsam auf mindestens zwei Liter (Wasser, Kräutertee, Saftschorlen, nicht aber Cola, Limonade, Kaffee oder schwarzen Tee).
  • Essen Sie vermehrt harntreibende Lebensmittel, z. B. Kartoffeln, Reis, Spargel.
  • Schützen Sie sich vor Unterkühlung und Nässe.
  • Gehen Sie mit Stress-Situationen bewusst um und versuchen Sie mit Entspannungstechniken mehr Ruhe und Gelassenheit zu erreichen.
  • Trainieren Sie Ihren Beckenboden mit speziellen Gymnastikübungen.
  • Trainieren Sie die Schließmuskeln der Blase, indem Sie bewusst und ganz kontinuierlich die Abstände des Wasserlassens vergrößern.
  • Entspannen Sie auf der Toilette den Schließmuskel und lassen Sie es einfach laufen, pressen Sie nicht.

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Unser Serviceangebot umfasst Informationsbroschüren, Ratgeber und diagnostische Fragebögen zu den verschiedenen urologischen Erkrankungen. Weiteres kostenfreies Servicematerial ...

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