Reizblase – was ist das eigentlich?

Von einer Reizblase spricht der Arzt, wenn Betroffene häufig einen starken Drang zum Wasserlassen verspüren, obwohl die Blase nur sehr wenig gefüllt ist.

Dieser Harndrang geht oft mit krampfartigen Schmerzen im Unterleib, seltener mit Schmerzen (Brennen) beim Wasserlassen einher. Die Betroffenen fühlen sich verunsichert, richten ihr Leben auf die Verfügbarkeit einer Toilette aus, was in der Regel eine starke Einschränkung der Lebensqualität bedeutet.

Reizblase - dagegen ist ein Kraut gewachsen

Die pflanzliche Therapie mit Goldrutenkraut hat sich sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden der Reizblase sehr gut bewährt. Im Gegensatz zu chemisch-synthetischen Wirkstoffen entfaltet der Extrakt aus der Goldrute gleichzeitig mehrere Wirkmechanismen. Es sind genau die Wirkungen, die den typischen Beschwerden der Reizblase entgegen wirken:

Die Durchspülung der Harnwege wird dadurch erreicht, dass der Goldrutenextrakt die Nierentätigkeit anregt. Der vermehrte Urinfluss in den ableitenden Harnwegen hat zwei Effekte:

  1. Bakterien werden am Festsetzen gehindert und herausgespült.
  2. Die Blasenmuskulatur wird trainiert und reagiert nicht schon bei kleinen Urinmengen mit Entleerlungsreiz.

Da etwa vier Millionen Frauen in Deutschland an einer Reizblase leiden (wobei es eine hohe Dunkelziffer gibt) gehört dieses Beschwerdebild zum Alltag des Arztes, egal ob Allgemeinarzt, Internist, Urologe oder Gynäkologe. Sprechen Sie daher offen mit Ihrem Arzt über Ihr Problem auch wenn es Ihnen schwer fällt, über dieses Tabu zu reden. In den meisten Fällen lassen sich die Beschwerden innerhalb weniger Tage deutlich lindern oder gar ganz in den Griff bekommen. Falscher Scham verlängert das Problem nur.

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