Trotz nächtlichen Harndrangs zu mehr Lebensqualität

Mit zunehmendem Alter leiden viele Menschen unter nächtlichem Harndrang. Bereits ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Häufigkeit kontinuierlich zu. Muss man zwei Mal oder mehr pro Nacht wegen Harndrangs zur Toilette, gilt dies als krankhaft. Die sogenannte Nykturie ist durchaus ernst zu nehmen. Sie belastet auf Dauer Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen, für die eine unbekümmerte Nachtruhe fast unmöglich scheint. Neben einer überaktiven Blase, können auch Erkrankungen wie Diabetes, Herz- oder Nierenschwäche oder eine vergrößerte Prostata als Ursache verantwortlich sein. Auch entwässernde Medikamente, übermäßiges Trinken vor dem Schlafengehen oder ein Mangel des antidiuretischen Hormons ADH, das die Harnproduktion im Schlaf reguliert, können vermehrtes nächtliches Wasserlassen auslösen.

05. Juli 2011

Beschwerden sollten auf jeden Fall von einem Arzt abgeklärt werden. Liegt keine organische Ursache vor, kann ein sogenanntes Blasentraining helfen, bei dem die Blase allmählich an größere Füllmengen gewöhnt wird.

Folgende Tipps unterstützen Sie im Alltag

  • Verzichten Sie einige Stunden vor dem Schlafengehen auf harntreibende Getränke wie Alkohol, Kaffee und Tee.
  • Trinken Sie in den Stunden vor dem Schlafengehen wenig und gleichen Sie die Flüssigkeitszufuhr lieber über den Tag aus.
  • Führen Sie einige Tage ein Tagebuch, in dem Sie Ihre Trinkgewohnheiten und Ihre Ausscheidungen genau vermerken. Dies hilft Ihrem Arzt bei der Diagnose.

Mehr Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten und zu mehr Lebensqualität
finden Sie unter
www.harninkontinenz-info.de

 

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