Krebsvorsorge ab 45 - ein Muss für jeden gesundheitsbewussten Mann

Die meisten Männer nehmen es mit der Gesundheitsvorsorge nicht allzu ernst. Nur etwa 20 Prozent nutzen die Vorsorgeuntersuchungen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Dabei sind Männer häufiger krank als Frauen und haben eine niedrigere Lebenserwartung.

06. September 2011

Neben dem Herzinfarkt zählen Krebserkrankungen zu den häufigsten Todesursachen. 200.000 Männer erkranken jährlich daran, davon 40.000 an Prostatakrebs. Männer sollten sich deshalb ab ihrem 45. Lebensjahr einmal jährlich durch einen Urologen untersuchen lassen. Bei diesem urologischen Check-Up können Veränderungen der Prostata entdeckt und eine mögliche Gefahr durch Prostatakrebs rechtzeitig erkannt werden.

 

Was gehört zur urologischen Krebsvorsorge?

Die Basisuntersuchung der Prostata besteht im Normalfall aus der rektalen Tastuntersuchung und der Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) durch eine Blutentnahme. Auch Harn und Stuhl werden kontrolliert. Darüber hinaus untersucht der Urologe mittels Ultraschall die Nieren, Hoden und Prostata auf Veränderungen.  Die gesetzlichen Kassen übernehmen davon allerdings nur die Abtastung von Prostata und Enddarm sowie die Untersuchung des Stuhls auf Blut.

Unser Tipp: Tasten Sie auch zu Hause regelmäßig Ihr Geschlechtsorgan ab. Bei starken, knorpelartigen Verhärtungen, die Ihnen vorher noch nie aufgefallen sind, sollten Sie einen Urologen aufsuchen.

Zurück zur Übersicht
please select your language: