Kraftlos trotz Sonne - So trotzen Sie der Frühjahrsmüdigkeit

Wenn die Natur im Frühling zu Höchstleistungen auffährt, fühlen sich viele Menschen müde und kraftlos. Von Abgeschlagenheit und Wetterfühligkeit über Schwindel, Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen bis hin zu Gereiztheit und Konzentrationsschwäche reichen die Symptome der gerade jetzt häufig auftretenden Frühjahrsmüdigkeit. Etwa 54 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen sind zwischen März und Mai davon betroffen. Vor allem die hormonelle Umstellung des Körpers auf die längeren und sonnigeren Tage, wärmere Temperaturen, eine verkürzte Schlafdauer sowie die schwere Winterkost begünstigen dieses Phänomen. Die Therapie ist relativ einfach:

05. Mai 2011

Unsere Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit: Ab ins Freie!

  • Gehen Sie hinaus an die frische Luft und bewegen Sie sich. Das bringt den Kreislauf in Schwung. Die Sonne beschleunigt die Produktion des Stimmungsaufhellers Serotonin und hemmt das Schlafhormon Melatonin. Ein kurzer Spaziergang und die ersten Fahrradtouren wirken Wunder. Wenn Sie aktiv werden, Verabredungen wahrnehmen und in Gesellschaft reden und lachen, bringen Sie Körper und Seele auf Trab und wirken schlechter Laune entgegen.
  • Verzichten Sie auf eine fette Ernährung und versorgen Sie Ihren Organismus mit Vitaminen und Spurenelementen, indem Sie frisches Obst und Gemüse der Saison auf Ihren Speiseplan setzen. Am besten in mehreren kleinen Mahlzeiten. So reduzieren Sie gleichzeitig Ihr Gewicht und werden leistungsfähiger.
  • Starten Sie in den Tag mit kalt-warmen Wechselduschen. Das stärkt die Immunkräfte und den Kreislauf und erfrischt den Organismus. Achten Sie darauf, immer mit kaltem Wasser aufzuhören.

Sollten die Beschwerden jedoch monatelang andauern, empfehlen wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen. So können Sie sichergehen, dass keine Erkrankungen wie das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS), eine Schilddrüsenunterfunktion oder Depressionen hinter Ihren Beschwerden stecken.

Zurück zur Übersicht
please select your language: