Holunder – Gutes aus der Natur

Tee, Marmelade, Sirup, Likör oder heilendes Hausmittel: Holunder schmeckt einfach gut und ist vielseitig verwendbar! Die Holunderblüten etwa enthalten unter anderem ätherische Öle, Gerb- und Schleimstoffe, Flavonoide, Sterole und Glykoside, welche als Aufguss verwendet und bei Erkältungen schweißtreibend wirken können.

01. November 2013

 

Die Beeren enthalten viele Vitamine, Fruchtsäuren, Fruktose, Flavonoide und Mineralstoffe. Die Beeren gelten ebenfalls schweiß- und harntreibend, abführend, können die Abwehr stärken und werden gerne bei Ischias und Nervenschmerzen verwendet.

Die Blüten kann man bereits zwischen Mai und Juli sammeln, die Beeren hingegen im Sommer und Spätsommer von August bis Oktober. Die frischen Beeren sollte man gleich verarbeiten. Man kann sie zum Beispiel trocknen, um sie länger haltbar zu machen. Das macht man am besten im Backofen bei 35 bis 40 Grad und offener Backofentür. Die Blätter, z.B. für Salben, können jederzeit gesammelt und getrocknet werden. Aber Vorsicht! Die schwarzen Beeren sind im rohen Zustand leicht giftig.

Unser Tipp: Holundersaft
2 kg Holunderbeeren mit 200 g Zucker eine gute Stunde einkochen und mit Honig und Zitrone abschmecken. Der Saft eignet sich pur oder verdünnt hervorragend als Durstlöscher.  

 

Bildnachweis: © Kathrin39 - Fotolia.com

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