Harninkontinenz in der Schwangerschaft: Beckenbodenübungen empfohlen

Ständiger Harndrang oder gar gelegentliche Inkontinenz (Harnverlust). Mit fortschreitender Schwangerschaft ist eine ständig volle Blase normal und kein Grund zur Sorge.

20. Januar 2011

Ständiger Harndrang oder gar gelegentliche Inkontinenz (Harnverlust). Mit fortschreitender Schwangerschaft ist eine ständig volle Blase normal und kein Grund zur Sorge. Schließlich verbringen die Nieren von Schwangeren Höchstleistungen. Denn auch das Baby scheidet Abfallstoffe in das Blut der Mutter aus. Der Nierendurchfluss steigt an und somit auch das Harnvolumen. Dazu kommen hormonelle Veränderungen, die die Muskelwände der Blase erschlaffen lassen. Der Harn kann deshalb nicht mehr so gut gehalten werden. Drückt in der Spätschwangerschaft auch noch der Kopf des Babys auf die Blase, kann es vor allem beim Husten oder Lachen zum Harnverlust kommen (Belastungsinkontinenz).

Unsere Empfehlung: Regelmäßige Beckenbodenübungen helfen, die Muskulatur zu straffen und können außerdem einer Blasenentzündung während der Schwangerschaft vorbeugen. Insbesondere nach der Geburt kann gezielte Beckenbodengymnastik oder das Training mit Vaginalkonen (LadySystem) zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur Spätfolgen vermeiden.

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