Die männliche "Volkskrankheit" Prostataentzündung - Symptome und Vorbeugung

Die Prostataentzündung, auch Prostatitis genannt, bezeichnet eine entzündliche Veränderung der Vorsteherdrüse beim Mann. Je nach Verlauf unterscheidet man zwischen einer akuten, die durch Bakterien ausgelöst wird und einer chronischen Prostataentzündung, die aus einer verschleppten Inflammation erwächst oder psychische Ursachen hat.

04. April 2011

Symptome:
Schmerzen im Unterbauch, am Damm oder in der Blasengegend, Harnabflussstörungen, häufiger Harndrang mit gleichzeitigen Schmerzen bzw. Brennen beim Wasserlassen und Ejakulieren, aber auch bakterielle Infektionen mit Schüttelfrost und Fieber. Bei einem Verdacht sollte sofort der Facharzt aufgesucht werden! Je länger Symptome bestehen, desto größer ist die Gefahr, dass die Entzündung chronisch wird.

Vorbeugung:
Oftmals liegen die Gründe für eine chronische Prostatitis im seelischen Bereich. Stress, Ängste oder Probleme können Schmerzen in der Beckenregion und Verspannungen der Beckenmuskulatur auslösen. Deshalb helfen hier Ruhe- und Entspannungsphasen, die in den Tag eingebaut und eingehalten werden. Zudem sollte unbedingt darauf geachtet werden, Kälte zu meiden. "Eisfüße", Verkühlungen und Sitzen auf kalten Böden führen zu mangelhafter Durchblutung des kleinen Beckens und zur Vermehrung von Bakterien - Prostatitis droht! Starke Belastungen (z. B. Reiten, Radfahren) des Beckenbodens sind zu vermeiden. Außerdem ist ein reges Sexualleben wirksam: Durch Ejakulationen wird die Vorsteherdrüse besser durchblutet und Keime werden hinausbefördert. Wichtig ist es auch ausreichend zu trinken. Geeignet sind Wasser, Früchte- und Kräutertees und Saftschorlen. Und eine gesunde Lebensführung hilft nicht nur der Prostata!

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