Blasenentzündung bei Frauen - Was hilft?

Häufige Toilettengänge, Brennen und Stechen beim Wasserlassen - viele Frauen kennen die Vorzeichen einer Blasenentzündung. Die Beschwerden können häufig sehr unangenehm sein, lassen sich aber gut behandeln. Ein Patentrezept gibt es jedoch leider nicht!

13. September 2013

Ursache für eine unkomplizierte Blasenentzündung (Zystitis) sind meist Bakterien, die über die Harnröhre in die Blase gelangen und dort eine Entzündung der Schleimhaut hervorrufen. Über die Hälfte aller Frauen erkrankt mindestens einmal im Leben daran - und das auch häufiger als Männer. Das liegt daran, dass die Harnröhre bei Frauen - und damit der Weg für die Bakterien - kürzer ist. Eine komplizierte Zystitis liegt dann vor, wenn man zu einer bestimmten Risikogruppe gehört oder die Entzündung auf die Nieren übertritt. Dazu kann es kommen, wenn Bakterien über die Harnleiter weiter bis in die Nieren aufsteigen und eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) hervorrufen. Besonders gefährdet ist man, wenn die Immunabwehr eingeschränkt ist oder die Nieren bereits vorgeschädigt sind.

Bei Beschwerden sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. In den meisten Fällen verschafft eine Antibiotika-Therapie schnelle Heilung. Doch auch mit einfachen Maßnahmen kann man den Heilungsprozess einfach unterstützen, zum Beispiel indem man:

  • viel trinkt (Tee oder Wasser), um die Bakterien auszuschwemmen,
  • Wärme wirken lässt (Wärmflasche, Heizdecke oder heißes Bad), um den Schmerz zu lindern,
  • die Kraft der Pflanzen nutzt (z.B. durch entwässernde pflanzliche Mittel wie Goldrute, Birkenblätter, Schachtelhalm oder Brennnessel sowie Präparate mit Bärentraubenblättern, Cranberries oder Moorbeeren)

 

 

Bildnachweis: © absolutimages - Fotolia.com

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