Belastungsinkontinenz bei Frauen - Wie beugen Sie vor?

Insbesondere Frauen leiden häufig an Belastungsinkontinenz, einer Form der Blasenschwäche. Wenn beim Niesen, Lachen, Sport oder anderen Tätigkeiten, welche Druck auf die Blase erhöhen, unkontrolliert Harn austritt, wird der Alltag schnell zu einer Tortur.

29. August 2012

Belastungsinkontinenz ist keine Erkrankung, die nur im Alter auftritt. Auch junge Frauen sind davon betroffen. Schwangerschaften und hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren schwächen die Beckenbodenmuskulatur. Der Schließmechanismus der Harnröhre ist beschädigt. Dadurch kann der Urin nicht mehr richtig zurückgehalten werden. Veranlagung und Übergewicht können den Beckenboden ebenfalls erschlaffen lassen. Aus Scham finden sich viele mit diesem Problem ab, obwohl es sehr einfache und sanfte Heilmethoden gibt.

Regelmäßige Beckenbodengymnastik hilft, die Muskulatur zu straffen. Auch das spezielle Training mit Vaginalkonen (LadySystem) trägt zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur bei und vermeidet Spätfolgen. Bei stärkeren Beschwerden kann ein Medikament mit dem Wirkstoff Duloxetin hilfreich sein. Dieses verbessert die Funktion des Blasenschließmuskels. Frauen in den Wechseljahren helfen östrogenhaltige Salben oder Zäpfchen. Oft findet auch die sanfte Elektrostimulation Anwendung.

Unser Rat:

Trainieren Sie Ihre Blase durch vieles Trinken. 2-3 Liter Wasser, Tee oder Schorlen sollten es schon sein. Gut für die Beckenbodenmuskulatur sind auch ausdauernde Sportarten wie Radfahren, Nordic Walking oder Schwimmen.

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