Gutartige Prostatavergrößerung

Die genaue Ursache für die Vergrößerung der Prostata ist nicht geklärt. Man weiß heute aber, dass nicht nur eine Ursache verantwortlich zu machen ist, sondern wohl mehrere gleichzeitig. 

Vorsorge ist von besonderer Bedeutung

Leider kommen die Anzeichen einer BPH schleichend und sind nicht mit Schmerzen verbunden. Der Betroffene merkt also zunächst nichts. Aber auch wenn die Symptome unübersehbar geworden sind, arrangieren sich viele Männer mit ihnen. Nicht selten aber kann das dazu führen, dass eine Operation erforderlich wird, da die übergroße Prostata den Harnabfluss völlig unterbindet (Harnverhalt). Daher ist die regelmäßige Vorsorge einmal jährlich ab dem 45. Lebensjahr von großer Bedeutung. Sie ist schmerzlos und unkompliziert. Die Kosten hierfür werden einmal jährlich von der Krankenkasse übernommen.

Achten Sie auf Warnsignale des Körpers und informieren Sie Ihren Arzt bei folgenden Anzeichen:

  • starker Harndrang bei gleichzeitigem Harnverhalt (das Gefühl, unbedingt zu "müssen", dann aber nicht zu können)
  • Brennen beim Wasserlassen durch Entzündungen der Harnwege

Langfristig gegen die BPH: Pflanzenpower und das richtige Verhalten

Vorrangiges Ziel der Behandlung der BPH ist es, mit dem Extrakt aus Brennnesselwurzel oder Sägepalme die Beschwerden zu bessern. Die Vergrößerung der Prostata wird dabei nicht behoben. Um den quälenden Harndrang und die Entleerungsstörungen aber zusätzlich zu normalisieren, haben sich einige Verhaltensweisen bewährt:

  • Leben Sie gesund und aktiv
  • vermeiden Sie langes Sitzen und Unterkühlungen
  • leichte körperliche Bewegung, z. B. Spaziergänge, Gartenarbeit lindern  Prostatabeschwerden.
    • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit:
    • vielen Ballaststoffen z. B. in Vollkornprodukten
    • reichlich Obst und Gemüse
    • wenig tierischen Fetten
    • ca. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag, z. B. Tee, Mineralwasser, Saftschorlen;

  • verzichten Sie auf übermäßigen Alkoholgenuss, sehr kalte Getränke und starken Kaffee;
  • sorgen Sie für einen regelmäßigen Stuhlgang;
  • genießen Sie ein erfülltes Liebesleben, es kann sich günstig auf Ihre Prostatabeschwerden auswirken.
  • Achten Sie auf Warnsignale Ihres Körpers. Bei Komplikationen (Harndrang ohne Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen oder Blut im Urin) informieren Sie umgehend Ihren Arzt.

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