Prostatakrebs

Je früher der Prostatakrebs erkannt wird, umso besser kann behandelt und sogar geheilt werden. Ist der Krebs noch im Frühstadium, d. h. z. B. auf die Prostata beschränkt, sind die Heilungschancen relativ günstig.

Diagnostik von Prostatakrebs

Je früher der Prostatakrebs erkannt wird, umso besser kann behandelt und sogar geheilt werden. Ist der Krebs noch im Frühstadium, d. h. z. B. auf die Prostata beschränkt, sind die Heilungschancen relativ günstig.

Untersuchungen zur Diagnosestellung Digitale-rektale Untersuchung (DRU): Der Urologe tastet mit seinem Finger durch den Enddarm und kann dabei gutartige Vergrößerungen, verdächtige Knoten und Verhärtungen erfühlen.

Eine sinnvolle Ergänzung bietet die transrektale Ultraschalluntersuchung und die Bestimmung des PSA-Wertes. Es sollten immer mehrere PSA-Werte im zeitlichen Verlauf betrachtet werden. Das Verhältnis freies PSA zu Gesamt-PSA gibt einen weiteren Hinweis auf das Vorliegen eines Prostatakarzinoms.

Im Allgemeinen wird von Werten

  • im Normalbereich von 0 - 4 ng/ml
  • im Graubereich von > 4 - 10 ng/ml
  • im Bereich eines Karzinomverdachts > 10 ng/ml ausgegangen.

Weiterführende Untersuchungen

Die Biopsie schafft endgültige Klarheit. Bei der Biopsie wird durch den Enddarm über eine Hohlnadel gezielt Prostatagewebe entnommen. Die Gewebeentnahme erfolgt unter örtlicher Betäubung. Die feingewebliche, mikroskopische Untersuchung der entnommenen Gewebeproben gibt innerhalb einiger Tage Aufschluss darüber, ob ein Prostatakarzinom vorliegt und wie der Tumor zu klassifizieren ist. Die Klassifikation ist wichtig, da sich nach der Klassifizierung des Tumors die Therapie richtet.

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