Harnsteine

Haben Sie schon einmal Bekanntschaft mit Harnsteinen gemacht?
Harnsteinerkrankungen sind weit verbreitet. In Deutschland treten Harnsteine bei ca. fünf Prozent der Bevölkerung auf. Die Ersterkrankung entsteht am häufigsten zwischen dem 25. und 50. Lebensjahr.

Goldrutenkraut lindert die Beschwerden

Eine pflanzliche Therapie mit Goldrutenkraut hat sich sowohl bei akuten Beschwerden als auch zur Vorbeugung von Harnstein-Koliken besonders bewährt. Die Extrakte aus Goldrutenkraut (z. B. Urol® flux Brause/ Urol® flux forte) sorgen für eine gute Durchspülung der Harnwege. Dadurch werden nicht nur Ablagerungen und Steinfragmente, die die Koliken verursachen, ausgespült, sondern auch bakterielle Entzündungen im Bereich der Harnwege vermindert. 

Drei goldene Regeln zur Vorbeugung von Harnsteinen

Mit ein paar grundlegenden Maßnahmen können Steinpatienten dafür sorgen, dass das Risiko für eine erneute Steinbildung von 50 bis 70 Prozent auf unter fünf Prozent gesenkt wird. 

1. Viel Trinken

Damit sich Harnsteine erst gar nicht bilden können, sollten Sie für ein ausreichendes Harnvolumen von ca. 2,5 Litern pro Tag sorgen. Das heißt, Sie sollten täglich ca. 2,5 bis 3,0 Liter pro Tag trinken. Trinken Sie regelmäßig auch vor dem Schlafengehen, so dass Sie mindestens einmal pro Nacht aufstehen müssen. Nach dem Toilettengang sollten Sie gleich wieder Flüssigkeit zu sich nehmen, unbeschränkt geeignet sind alle harnneutralen Getränke:

  • Nieren-, Blasen-, Früchte- und Kräutertees
  • verdünnte Obstsäfte
  • Quell- und Leitungswasser
  • mineralstoff- und bicarbonatarme Mineral- und Heilwässer

Ungünstig sind:

  • Alkohol
  • Cola, Limonaden
  • Kaffee und schwarzer Tee 

2. Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung mit vielen Ballaststoffen, Obst, Gemüse und  Vollkorngetreideerzeugnissen ist für jeden Menschen ein großes Plus in der aktiven Gesundheitsvorsorge.

Das gilt auch für Harnsteinpatienten, die allerdings zusätzlich darauf achten sollten, möglichst wenig Fleisch, Fisch und Milchprodukte zu sich zu nehmen, denn tierisches Eiweiß trägt nachweislich zur Harnsteinbildung bei.

Essen Sie täglich in normalen Mengen ...

  • Obst und Gemüse, vor allem Fenchel, Spinat, Tomaten, Kartoffeln, Blumenkohl, Porree
  • Salat und Hülsenfrüchte (z. B. Erbsen, Linsen, Sojabohnen)
  • Nudeln, Reis, Brot, vor allem die Vollkornvarianten

... aber nur drei bis vier Mal pro Woche

  • Fleisch- und Wurstwaren
  • Fisch und Geflügel
  • Milchprodukte

Grundsätzlich sollten Sie Kochsalz nur in geringen Mengen verwenden, frische Kräuter und Gewürze sind aber erlaubt. Achten Sie bei den Mahlzeiten auf Regelmäßigkeit, streben Sie Ihr Idealgewicht an, aber vermeiden Sie Hungerkuren.

3. Viel Bewegung

Körperliche Bewegung und Aktivität ist grundsätzlich das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit tun können und wirken sich obendrein günstig auf das Risiko einer Harnsteinbildung aus. Spazieren, Fahrradfahren, Schwimmen – all diese sanften Sportarten sind gut für Harnsteinpatienten und tragen außerdem wesentlich dazu bei, das Idealgewicht zu erreichen oder zu halten.

Falls Sie wissen, um welche Harnsteinart es sich bei Ihnen handelt – Oxalatsteine, Phosphatsteine, Harnsäure- und Cystinsteine – fragen Sie am besten Ihren Arzt, welche speziellen Ernährungs- und Trinkempfehlungen möglicherweise für Sie gelten. Auch in unserem Patientenratgeber "Harnsteine – was kann ich tun?" finden Sie Tipps und Anleitungen zu diesem Thema. 

Nutzen Sie unsere kostenfreien Serviceangebote

Unser Serviceangebot umfasst Informationsbroschüren, Ratgeber und diagnostische Fragebögen zu den verschiedenen urologischen Erkrankungen. Weiteres kostenfreies Servicematerial ...

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