Häufige Fragen zu Harnsteinen

Warum ist eine Harnsteinmetaphylaxe (Vorbeugung) für mich als Patient sinnvoll?

Die Rezidivrate von Harnsteinerkrankungen (Wiederentstehungsrate) ist sehr hoch und liegt je nach Steinart zwischen 30 und 90 Prozent. Dadurch ist die Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigt.

Außerdem können Harnsteinerkrankungen weitere Folgeerkrankungen verursachen (wie z. B. Einschränkung der Nierenfunktion, Bluthochdruck).

Welche allgemein unterstützenden Maßnahmen sind für Harnsteinpatienten zu empfehlen?

  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr z. B. Mineralwasser, Kräutertee (ca. zwei bis drei Liter über den Tag verteilt)
  • Ausgewogene Ernährung (vitamin- und ballaststoffreich, reduzierter Fleischkonsum, kochsalzarm)
  • Körperliche Betätigung (Body-Mass-Index im Normalbereich)
Werden die Kosten für die medikamentöse Behandlung von Harnsteinen durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen?

Ja, gemäß Arzneimittel-Richtlinien (OTC-Ausnahmeliste) werden die Kosten für Citrate zur Behandlung von Harnkonkrementen (AMR F,16.4.12) von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

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