Häufige Fragen zu Harnblasenkrebs
Wie können Sie selbst die Therapie unterstützen?
Sie können die Therapie entscheidend unterstützen, indem Sie alle Termine für die Blaseninstillationen und Zystoskopien wahrnehmen. Es ist wichtig, diese Behandlungen über einen längeren Zeitraum regelmäßig durchzuführen. So kann das Risiko der Rezidiventwicklung maßgeblich verringert werden.
Nennen Sie Ihrem Arzt alle Medikamente, die Sie zurzeit anwenden (z. B. blutverdünnende Mittel, Antibiotika).
Weitere Antworten bietet Ihnen der Patientenpass Mitomycin, den Sie sich auf unsere Servicematerial-Seite herunterladen können.
Worauf sollten Sie vor jeder Mitomycin-Behandlung achten?
- Informieren Sie Ihren Arzt über alle bestehenden Erkrankungen (z. B. Blasenentzündung). Dann darf keine Therapie mit Mitomycin durchgeführt werden.
- Nennen Sie alle Medikamente/Therapien, die Sie zur Zeit einnehmen/anwenden.
Weitere Antworten bietet Ihnen der Patientenpass Mitomycin, den Sie sich auf unsere Servicematerial-Seite herunterladen können.
Worauf sollten Sie nach jeder Mitomycin-Behandlung achten?
- Nach ca. ein bis zwei Stunden Einwirkzeit der Mitomycin-Lösung in der Harnblase, wird die Harnblase im Sitzen entleert. Das Verspritzen von Harntropfen ist zu vermeiden. Waschen Sie sich danach gründlich die Hände.
- Nach der Blasenentleerung wird empfohlen viel zu trinken, so dass die Blase ausgespült wird
- Ein ungeschützter Geschlechtsverkehr sollte nach der Behandlung für drei Monate unterbleiben.
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Im Allgemeinen wird die Mitomycin-Therapie gut vertragen. Nach der Behandlung kann es gelegentlich sein, dass die Harnblase gereizt ist. Es kann zu einer Blasenentzündung kommen.
Weitere Antworten bietet Ihnen der Patientenpass Mitomycin, den Sie sich auf unsere Servicematerial-Seite herunterladen können.
Welches Behandlungsschema wird für die Immuntherapie mit BCG empfohlen?
Beginn ca. zwei Wochen nach Blasenoperation mit Basiszyklus über sechs Wochen mit je einer Blasenspülung pro Woche anschließend Erhaltungstherapie bis zu drei Jahren (individuell festgelegte Therapieintervalle).
Wann darf BCG nicht eingesetzt werden?
Folgende Gegenanzeigen verbieten den Einsatz von BCG:
- Beeinträchtigte Immunreaktion
- Verletzungen der Blasenschleimhaut
- Aktive Tuberkuloseinfektion bzw. Behandlung mit Tuberkulostatika
- Infektionen der Harnwege bzw. Behandlung mit Antibiotika
- Schwangerschaft/Stillzeit