Häufige Fragen zu Harnblasenkrebs

Wie kann ich als Patient die Immuntherapie mit BCG unterstützen?

Informieren Sie Ihren Arzt vor Therapiebeginn über alle bestehenden Krankheiten (insbesondere Immunschwäche, Infektionen, Diabetes mellitus, Fieber, Blasenentzündung) sowie alle Vorerkrankungen (z. B. Tuberkulose, Transplantationen, Bestrahlung).

Nennen Sie Ihrem Arzt alle Medikamente, die Sie zurzeit anwenden
(z. B. blutverdünnende Mittel, Antibiotika).

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn im Zusammenhang mit der Blasenspülung Komplikationen auftreten (z. B. anhaltendes hohes Fieber, Organbeschwerden, Gelenkschmerzen, Hautausschlag, starkes Unwohlsein).    
Trinken Sie nach der Blasenspülung reichlich Flüssigkeit, um die Blase auszuspülen.

Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen an den Tagen der Immunbehandlung.
Nehmen Sie alle Termine und regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Ihrem behandelnden Urologen in Anspruch.

Vermeiden Sie Risikofaktoren wie z. B. Rauchen im eigenen Interesse.

Welches Behandlungsschema wird für die Immuntherapie
mit BCG empfohlen?


Beginn ca. 2 Wochen nach Blasenoperation mit Basiszyklus über sechs Wochen mit je einer Blasenspülung pro Woche anschließend Erhaltungstherapie bis zu drei Jahren (individuell festgelegte Therapieintervalle).

Wann darf BCG nicht eingesetzt werden?

Folgende Gegenanzeigen verbieten den Einsatz von BCG:

  • Beeinträchtigte Immunreaktion
  • Verletzungen der Blasenschleimhaut
  • Aktive Tuberkuloseinfektion bzw. Behandlung mit Tuberkulostatika
  • Infektionen der Harnwege bzw. Behandlung mit Antibiotika
  • Schwangerschaft/Stillzeit
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