Häufige Fragen zu Harnblasenkrebs

Wie können Sie selbst die Therapie unterstützen?

Sie können die Therapie entscheidend unterstützen, indem Sie alle Termine für die Blaseninstillationen und Zystoskopien wahrnehmen. Es ist wichtig, diese Behandlungen über einen längeren Zeitraum regelmäßig durchzuführen. So kann das Risiko der Rezidiventwicklung maßgeblich verringert werden.

Nennen Sie Ihrem Arzt alle Medikamente, die Sie zurzeit anwenden (z. B. blutverdünnende Mittel, Antibiotika).


Weitere Antworten bietet Ihnen der Patientenpass BCG, den Sie sich auf unsere Servicematerial-Seite herunterladen können.

Worauf sollten Sie vor jeder BCG-Behandlung achten?

  • Informieren Sie Ihren Arzt über alle bestehenden Erkrankungen (z. B. Blasenentzündung). Es kann sein, dass dann keine Therapie mit BCG durchgeführt werden darf.
  • Nennen Sie alle Medikamente/Therapien, die Sie zurzeit einnehmen/anwenden.


Weitere Antworten bietet Ihnen der Patientenpass BCG, den Sie sich auf unsere Servicematerial-Seite herunterladen können.

Worauf sollten Sie nach jeder BCG-Behandlung achten?

  • Nach ca. ein bis zwei Stunden Einwirkzeit der BCG-Lösung in der Harnblase, wird die Harnblase im Sitzen entleert. Das Verspritzen von Harntropfen ist zu vermeiden. Waschen Sie sich danach gründlich die Hände.
  • Nach der Blasenentleerung wird empfohlen viel zu trinken, so dass die Blase ausgespült wird
  • Ein ungeschützter Geschlechtsverkehr sollte während der 6-wöchigen Therapie (Basiszyklus) und eine Woche nach der letzten Instillation (während der Erhaltungstherapie) unterbleiben.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Im Allgemeinen wird die BCG-Therapie gut vertragen. Im Fall von BCG spricht man von Therapiebegleiterscheingungen, da sie in Folge einer BCG-Behandlung Ausdruck des aktivierten körpereigenen Immunsystems sind. Dabei handelt es sich um Blasenbeschwerden, kurzzeitiges Unwohlsein und grippeähnlichen Beschwerden. Bei Beschwerden, die länger anhalten, hohem Fieber, entzündlichen Schwellungen des Hodens/Nebenhodens sowie unklaren Beschwerden ist der Arzt sofort zu informieren.

Weitere Antworten bietet Ihnen der Patientenpass BCG, den Sie sich auf unsere Servicematerial-Seite herunterladen können.

 

Welches Behandlungsschema wird für die Immuntherapie mit BCG empfohlen?

Beginn ca. zwei Wochen nach Blasenoperation mit Basiszyklus über sechs Wochen mit je einer Blasenspülung pro Woche anschließend Erhaltungstherapie bis zu drei Jahren (individuell festgelegte Therapieintervalle).

Wann darf BCG nicht eingesetzt werden?

Folgende Gegenanzeigen verbieten den Einsatz von BCG:

  • Beeinträchtigte Immunreaktion
  • Verletzungen der Blasenschleimhaut
  • Aktive Tuberkuloseinfektion bzw. Behandlung mit Tuberkulostatika
  • Infektionen der Harnwege bzw. Behandlung mit Antibiotika
  • Schwangerschaft/Stillzeit
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